1990 wurde die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR aufgelöst. Heute, 18 Jahre später bietet das Bundesarchiv durch die Digitalisierung von 1500 Filmen des Armeefilmstudios der NVA einen Einblick in 34 Jahre NVA. Hiermit wird ein weiterer Beitrag zur Aufarbeitung der DDR Geschichte gelegt. Frei zugänglich kann sich jeder sein eigenes Bild machen. Eine vollständige Übersicht der NVA Filme findet sich auf den Seiten des Bundesarchiv Filmverzeichnis. Darunter finden sich Filme zu den unterschiedlichsten Themen. Filme wie “Werbespot: Polit. Offz. der Grenztruppen”, “Kinder bei den Grenzsoldaten” oder “Sonderschule der NVA (zur Heran- und Weiterbildung von Polit- und Parteikadern)” zeigen schon im Titel den propagandistischen Charakter. Neben solchen Propagandavideos die die menschenverachtende Diktatur in der DDR ins rechte Licht rücken sollten finden sich auch Filme wie “Verweigerer im Dienst” und “Stärkster Mann der NVA” die einen Einblick in das alltägliche Leben der Soldaten geben. Mehr Information zu diesem Projekt finden sie auf den Seiten des Bundesarchivs
Das Bundesarchiv stellt wieder einmal eine einzigartige Quelle zur deutschen Geschichte, zur freien Verfügung, ins Internet. In Zusammenarbeit mit der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und unter Förderung der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wurden in den letzten zwei Jahren die dreiundzwanzig Bände der Edition »Akten der Reichskanzlei. Weimarer Republik« digitalisiert. Die einzelnen digitalisierten Bände umfassen neben den Dokumenten die Mitglieder des Kabinetts und Beamte der Reichskanzlei, das Verzeichnis der in den Anmerkungen zitierten Archivalien und Publikationen sowie ein alphabetisches Personen- und Sachregister.
Seit über 100 Jahren bemüht sich die Königlich Preußische Akademie der Wissenschaften zu Berlin, heute die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften deutschsprachige Handschriften aus dem In- und Ausland zu sichten und zu beschreiben. Bis 1944 entstanden so ca. 20.000 Beschreibungen von Handschriften und Fragmenten. Diese Beschreibungen konnten über das Kriegsende hinaus gerettet werden. Heute stellen diese Beschreibungen den einzigen Nachweiß für im Kriege verschollener oder vernichteter Handschriften dar. Seit dem Ende des letzten Jahrhunderts wird nun auch das Internet genutzt, um diese Texte einer interessierten Öffentlichkeit vorzustellen und wie die Macher des Internetangebotes auf Ihren Seiten mitteilen, wird das Angebot auch rege genutzt. Hier kann man den Gesamtbestand aufrufen und recherchieren. Mittlerweile sind ca. 10% des Bestandes digitalisiert, d.h. ca 30.000 Seiten sind nunmehr im Internet frei zugänglich.